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Der Terminus "Konflikt" ist vom lateinischen conflictus abgeleitet und bedeutet soviel wie "Zusammenprallen"

Wenn gleichzeitig unterschiedliche Wünsche, Bedürfnisse, Ziele, Entscheidungen, Handlungen, Werte usw. aufeinandertreffen, die unvereinbar scheinen, liegt ein Konflikt vor.

Hieraus resultiert ein Handlungs- oder Lösungsdruck.

 

Konfliktfähigkeit und Konfiktkompetenz sind populäre Begriffe.

Zahlreiche Bücher beschäftigen sich mit der neuen Schlüselkompetenz Konfliktmanagement. Das Thema ist aber nicht neu: Kämpfe, Kampfrethorik, Kriege, Wettkämpfe, Konkurrenz, familiäre oder persönliche Fehden, Mobbing, häusliche Gewalt - all dies gab es schon vor langer Zeit und gibt es auch noch heute.

Das Thema ist sehr alt und war schon immer da. Wichtig ist es jedoch trotzdem, denn schwelende oder destruktiv ausgetragene Konflikte binden viel Energie, die an anderer Stelle effektiver genutzt werden könnte.

Durch die Erkenntnisse der Psychologie, der Soziologie, durch unsere moderne Bildungskultur und die weltweite Vernetzung haben wir heute einen tieferen, schnelleren und breiteren Zugang zu diesem Thema. und wir beziehen heute auch innere Konflikte in unsere Betrachtung mit ein, wo früher der Schwerpunkt meist auf Konflikte in und mit dem sozialen Umfeld lag.

Eine Welt ohne innere oder äußere Konflikte wird es niemals geben; das widerspräche unserer Natur.

Konflikte sind überall in uns und uns. Sie können lästig und kräftezehrend sein; sie können aber auch lehrreich sein, indem sie uns andere Perspektiven unser Innerstes und unsere Beziehung zu anderen Menschen ermöglichen.

Es geht also darum, die Fähigkeit zu entwicklen, diese Lehren anzunehmen, daraus zu lernen und unser Denken, Fühlen und Handeln in Konfliktsituationen positiv zu verändern.

 

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