Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

Konfliktinterpretation

 

Tiefenpsychologen und Verhaltenspsychologen sind sich darüber einige, dass Menschen grundlegende Lernerfahrungen in der Herkunftsfamilie gemacht haben - also in der Kindheit und Jugend.

Hier wurden meist schon die Grundannahmen, Einstellungen und Verhaltensweisen gelehrt, die die Einstellung des Menschen zu Konflikten geformt haben. Diese grundlegenden Einstellungen regeln, ob er Konflikte erkennt, sich auf sie einlässt und wie er mit ihnen umgeht.

Wenn Sie gelernt haben, dass Konflikte entzweien, vermieden werden müssen und zerstörerisch wirken und mit dem Verlust von Sicherheit, Zugehörigkeit, Liebe und Respekt einhergehen, dann nehmen Sie jeden Konflikt als einen Angriff auf Ihre Person wahr. Ihre Prohezeiung wird sich selbst erfüllen, und Ihnen bleibt dann nur noch der Ausweg in Flucht, Kampf oder Vereleugnung/Verdrängung.

Wenn Sie hingegen gelernt haben, dass offene Konflikte Unklarheiten oder "dicke Luft" gut beseitigen konnten, dass Respekt, Wertschätzung, Zusammenhalt und Liebe dadurch nicht angetastet wurden, dass Konflikte durchaus schöpferisch, manchmal notwendig und schließlich verbindend waren, dann sind Sie eher geneigt, neugierig und offen auf Konflikte zuzugehen. Dann gehen Sie davon aus, dass sich aus Konflikten etwas Interessantes und Neues ergeben wird, das für alle Beteiligten akzeptabel ist.

Je unterschiedlicher die Grundeinstellung der Beteiligten Konflikten gegenüber ist, desto schwieriger wird es auch sein, eine gemeinsame Art der Konfliktkommukation zu finden. Auch die Lösung eines Konfliktes ist dadurch behindert.

 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?