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Workshop "Identität im Zeichen gesellschaftlicher Veränderungen"

Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo will ich hin?

 

Nicht nur Erwachsene unterliegen im Zeichen großer gesellschaftlicher Veränderungsprozesse einer gewissen Orientierungs- und Hilflosigkeit, die mit zum Teil ängstlichen und häufig auch berechtigten Fragen an das eigene Sein verknüpft ist.

Auch Jugendliche nehmen die Unsicherheit innerhalb der Gesellschaft wahr: Über die Berichterstattung in den Medien, über die Gespräche ihrer Eltern und anderer erwachsener Bezugspersonen sowie über ihre jugendlichen Peer-Groups  - und hier insbesondere über die Sozialen Netzwerke.

Ängste, Orientierungs- und Hilflosigkeit sowie Unsicherheit und persönliche Negativ-Erfahrungen können hierbei die Motoren eines beinahe unmerklich einsetzenden Radikalisierungsprozesses darstellen, der darauf abzielt, Sicherheit zurück zu erlangen – im ungünstigsten Fall durch die Radikalisierung von Teilidentitäten, wie z.B. der Hautfarbe, der Herkunft oder des Glaubens.

Es besteht hierbei die Gefahr, dass manche Jugendliche Halt in Szenen suchen, die ihnen einfache Lösungen und "Wahrheiten" anbieten. Die Folge ist dann häufig, eine Entfremdung dieser Jugendlichen von demokratischen Prozessen und von Bezugspersonen, die diesen "Wahrheiten" ablehnend gegenüber stehen, z.B. LehrerInnen, Eltern und FreundInnen.

Die Möglichkeit, das öffentliche Leben auf konstruktive Weise mitzugestalten, wird hierdurch gehemmt. Es entstehen häufig selektive Wahrnehmungsmuster. Feindbilder werden aufgebaut, die nur noch ein "Schwarz-Weiß-Denken" zulassen, aber keine gesellschaftlichen und sozialen Grautöne und Schattierungen mehr kennen.

Im Workshop „Identität im Zeichen gesellschaftlicher Veränderungen“ widmen sich die SchülerInnen der Frage, was Identität denn überhaupt ist, was sie für ihr Leben bedeutet, in wie weit auch die eigene Identität einer steten Entwicklung unterliegt und was es bedeutet, einen Teil der eigenen Identität aufgeben und ggf. neu definieren zu müssen (z.B. in der Rolle eines Geflüchteten).

 

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